Weitere Wissenschaftsförderung der Stiftung übergeben

Stipübergabe 2017

Foto: Marc Volk

v. l. n. r.: Michael Oldenburg, Vorstand der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinischen Onkologie e. V., Sander Groeneweg, Stipendiat, Julia Stüwe, Stipendiatin, Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Neue Promotionsstipendien für junge Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin aus Rostock und jungen Mediziner aus Lübeck

Berlin, 6. März 2017Julia Stüwe und Sander Groeneweg heißen die neuen Promotionsstipendiaten der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Am vergangenen Freitag (3. März 2017) übergab der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Prof. Dr. med. Mathias Freund während der diesjährigen Frühjahrstagung der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. in Berlin die Urkunden an die Germanistin/Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin der Universität Rostock und den Medizinstudenten der Universität zu Lübeck. „Mit dem Stipendium für Julia Stüwe können wir erstmals ein Promotionsprojekt zur Mediennutzung junger Krebspatienten fördern“, erklärt Freund. Inhalt des mit „AYAs Online“ überschriebenen Promotionsprojekts der 24-jährigen Rostockerin ist das Mediennutzungsverhalten von jungen Erwachsenen mit Krebserkrankungen. Der 27-jährige Sander Groeneweg widmet seine Forschungsarbeit dem Thema „Chronisches Erschöpfungssyndrom junger Erwachsener nach pädiatrischer Krebserkrankung („post cancer Fatigue“): Veränderungen der Ruhenetzwerke“.

Die Doktoranden werden in ihrer Arbeit zunächst für ein Jahr mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt. Sie erhalten eine monatliche Förderung in Höhe von 800 Euro und einen Sachkostenzuschuss von 400 Euro für den Erwerb von Fachliteratur oder für Reisen zu wissenschaftlichen Kongressen.

„Die jährlich ausgeschriebene Wissenschaftsförderung unserer Stiftung richtet sich an Akademiker und Absolventen deutscher Universitäten und Hochschulen, die zum Themenkomplex ‚Junge Menschen mit Krebs im Alter von 18 bis 39 Jahren‘ forschen. Dabei möchten wir nicht nur Mediziner ansprechen, sondern auch Wissenschaftler anderer Fachrichtungen. Bewerbungen aus den Bereichen der Sozial-, Kommunikations- oder Rechtswissenschaften sind uns ebenfalls willkommen“, so Michael Oldenburg, Vorstand der Stiftung.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs vergab in den vergangenen zwei Jahren bereits fünf Promotionsstipendien an junge Wissenschaftler verschiedener Universitäten bundesweit. Die Stiftung wurde im Juli 2014 von der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie
e. V. gegründet. Ihre Arbeit wird ausschließlich ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich über Spenden finanziert. Weitere Stiftungsprojekte, die zum Teil in enger Zusammenarbeit mit den jungen Patienten, Fachärzten und anderen Experten entwickelt wurden, bieten direkte und kompetente Unterstützung für die Betroffenen in ihrem Alltag mit der schweren Erkrankung. Etwa 15.000 aller jährlich neu diagnostizierten Krebspatienten sind zwischen 18 und 39 Jahre alt.

(Die angegebene Genderform vertritt beide Geschlechter.)

Weitere Informationen zum Promotionsstipendium und den Stipendiaten finden Sie hier.