Vorstandswechsel bei der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Verabschiedung des Vorstandes der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Michael Oldenburg. Ab 19. April 2018 übernimmt die Onkologin Prof. Dr. med. Diana Lüftner das Amt.

Prof. Dr. med. Diana Lüftner

Prof. Dr. med. Diana Lüftner
(Foto: privat)

Michael Oldenburg (farbig)

Michael Oldenburg, M. A.
(Foto: Marc Volk)

Berlin, 19. April 2018 – Die Berliner Onkologin Prof. Dr. med. Diana Lüftner über­nimmt ab 19. April 2018 das Amt des Vorstandes der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. „In meinem beruflichen Alltag erlebe ich immer wieder, wie junge Krebspatienten durch bestimmte Raster fallen, ihre altersspezifischen Bedürfnisse im Alltag mit der lebensgefährlichen Erkrankung übersehen werden und damit eine zusätzliche Existenzbedrohung verursacht wird. Die Stiftung gibt diesen jungen Menschen nicht nur Hilfestellung, sondern auch eine Stimme und Aner­kennung“, erklärt Lüftner, die als Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am Campus Benjamin Franklin der Charité tätig und in verschiedenen Funktionen Mitglied im Vorstand der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. ist.

Das Kuratorium der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs verabschiedete den bisherigen Vorstand Michael Oldenburg und bedankte sich für sein Engagement. In seiner Amtszeit ist die Stiftung eindrucksvoll gewachsen. So entstanden in den vergangenen dreieinhalb Jahren seit Gründung der Stiftung verschiedene Projekte, die zum großen Teil in enger Zusammenarbeit mit den jungen Betroffenen entwickelt und ausgebaut wurden. „Ich freue mich, dass ich den Aufbau der Stiftung begleiten und Teil dieses tollen und in Deutschland einzigartigen Projekts sein durfte“, erklärt Oldenburg, der das Amt des Vorstandes ehrenamtlich ausübte und als Referent des Vorstandes bei der DGHO e. V. tätig ist.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 15.000 junge Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO e. V. gegründet worden. Sie ist Ansprechpartnerin für Patienten, Angehörige, Fachärzte sowie für die breite Öffentlichkeit und gesundheitspolitische Entscheidungsträger. Die Stiftungsarbeit ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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