Stiftung schreibt neue Promotionsstipendien aus

Bewerbungen bei der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs bis 30. Juni 2018 möglich

Berlin, 15. März 2018 Entsprechend ihrem Motto „Krebs erforschen. Zukunft spenden.“ schreibt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs 2018 zwei weitere Promotionsstipendien aus. Mediziner, Juristen, Sozial- oder Kommunikations­wissen­schaftler und Wissenschaftler weiterer Fachbereiche, die an einer deutschen Universität oder Hochschule promovieren, können sich bei der Stiftung bis zum 30. Juni 2018 bewerben. Die Themenkomplexe

  • „Junge Erwachsene mit Krebs im Alter zwischen 18 und 39 Jahren“ oder
  • "Junge Erwachsene mit Krebs unter dem Schwerpunkt Armut und Krebs"

müssen Inhalt der Promotionsprojekte sein.

Die Stipendiaten erhalten für die Dauer von einem Jahr monatlich 800 Euro sowie einen einmaligen Sachkostenzuschuss von 400 Euro für Fachliteratur, Teilnahme an Kongressen oder Weiterbildungen. Im Rahmen des Stipendiums ist auch eine vorübergehende Forschungstätigkeit - mit Ausrichtung auf das Promotionsprojekt - im Ausland möglich.

Nach Ausschreibungsende begutachtet ein externes Expertengremium die Bewerbungen und entscheidet im Frühherbst 2018 über die Vergabe der Förderung. Am 1. Oktober 2018 werden während der Jahrestagung der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Wien die neuen Promotionsstipendien vergeben.

Die aktuellen Förderrichtlinien sind hier einzusehen.

Die Promotionsstipendien haben bei der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs schon Tradition. Bereits vier Mediziner und eine Kommunikationswissenschaftlerin wurden mit der Wissenschaftsförderung der noch jungen Stiftung unterstützt. Aktuell werden Julia Stüwe, Kommunikationswissenschaftlerin aus Rostock, und Sander Groeneweg, Mediziner aus Lübeck, von der Stiftung gefördert. Nach dem Auslaufen der einjährigen Stipendien im April und Mai 2018 werden beide weiter an ihren jeweiligen Promotionsprojekten arbeiten: Stüwe zum Thema „AYAs Online. Das (digitale) Mediennutzungsverhalten von jungen Erwachsenen mit Krebserkrankungen“ und Groeneweg zum Thema „Chronisches Erschöpfungssyndrom junger Erwachsener nach pädiatrischer Krebserkrankung: Veränderungen der Ruhenetzwerke“.

Innerhalb der Jahrestagung in Wien stellen die Promotionsstipendiaten den Stand ihrer wissenschaftlichen Forschungen in einer Posterausstellung vor.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wurde im Juli 2014 von der DGHO Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. gegründet. Die Arbeit der Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

(Die angegebene Genderform vertritt im Text beide Geschlechter.)