Podiumsdiskussion anlässlich der 8. Berliner Stiftungswoche

Podiumsdiskussion: Podium mit Publikum II

Podiumsdiskussion der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit
Krebs während der Berliner Stiftungswoche 2016
Foto: Sven Wedemeyer


Berlin, 12. April 2017. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs beteiligt sich auch in diesem Jahr an der nunmehr zum 8. Mal stattfindenden Berliner Stiftungswoche. Vom 18. bis 28. April 2017 machen mehr als 100 in der Hauptstadt ansässige Stiftungen mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten auf ihr bürgerschaftliches Engagement aufmerksam. So waren „Aufbruch zu mehr Demokratie“, „Digitales Leben in der analogen Welt“ bis hin zu „Von der Würde des Menschen“ unter anderem Themen in den vergangenen sieben Jahren. 2017 steht die Berliner Stiftungswoche unter dem Motto „Was uns zusammenhält“.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wird am

Dienstag, 25. April 2017, 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
im der Google-Repräsentanz, Unter den Linden 14, 10117 Berlin-Mitte

eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Was hält uns zusammen? Engagement, Erfahrungen und Stärken junger Krebspatienten.“ veranstalten. Der Eintritt ist frei, aber nur nach Voranmeldung bis 24. April 2017 unter der Telefonnummer 030/ 280 930 560 oder per E-Mail f.frodl@junge-erwachsene-mit-krebs.de möglich.

An der Podiumsdiskussion werden Expertinnen und Experten, wie

    ·Prof. Dr. med. Mathias Freund
    Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Emeritus der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin der Universitätsklinik Rostock

    ·Prof. Dr. med. Diana Lüftner
    Vorstandsmitglied in der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V., Medizinische Klinik mit Schwerpunk für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie der Charité Berlin, Campus Benjamin Franklin

    ·Timur
    Student der Politikwissenschaften in Berlin und Oxford, Rhodes-Stipendiat, erfolgreiche Behandlung einer Hodenkrebs-Erkrankung, ehrenamtlich engagiert für die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

    ·Benjamin Köhler
    Fußballspieler bei 1. FC UNION BERLIN, Erfolgreiche Behandlung einer Krebserkrankung

    ·Lea Marlen Woitack
    Schauspielerin und Botschafterin der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

    ·Vertreter aus Bundesministerien und Senat Berlin (angefragt)

teilnehmen und über die Situation von jungen Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren, die an Krebs erkrankt sind oder waren und mit den Folgen der schweren Erkrankung kämpfen, sprechen werden.

"Wir erleben bei der Entwicklung unserer Stiftungsprojekte ein beeindruckendes Engagement der jungen Menschen, die sich trotz ihrer eigenen Krebserkrankung für andere wirkungsvoll einsetzen. Sie bringen nicht nur ihre Erfahrungen, sondern auch große Kompetenzen mit - ein bisher viel zu oft unterschätzter Gewinn für unsere Gesellschaft. Die jungen Krebspatienten haben wesentlichen Anteil am Erfolg unserer noch jungen Stiftungsarbeit“, erklärt Freund.

In der Podiumsdiskussion wird auch das neue Projekt TREFFPUNKT, das im Februar 2017 ins Leben gerufen wurde, präsentiert. Junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind, suchen in Deutschland oft vergeblich nach persönlichem Austausch und Vernetzungs­möglichkeiten mit gleichaltrigen Betroffenen. Um das zu ändern, entstehen die TREFFPUNKTE der Stiftung in verschiedenen Städten.

Nach der etwa anderthalbstündigen Diskussion sind die Gäste zu einem kleinen Empfang für den persönlichen Austausch mit den Podiumsteilnehmern und dem Publikum geladen.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO – Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. gegründet worden. Ihre Arbeit ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Jährlich erkranken ca. 15.000 Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs. Junge krebskranke Erwachsene benötigen eine spezielle medizinische Behandlung und psychosoziale Versorgung. Die Stiftung setzt sich für die Verbesserung der Therapiemöglichkeiten und der Nachsorge junger Krebspatientinnen und -patienten ein und ist gleichzeitig Ansprechpartner für Patienten, Angehörige, Wissenschaftler, Unterstützer und die Öffentlichkeit.

(Die angegebene Genderform vertritt beide Geschlechter.)