Bereits 4.500 Adressen mit Faltblatt „Jung & Krebs“ beschickt

Jung und Krebs

Berlin, 17. Januar 2017. Das jüngste Projekt „Jung & Krebs – Erste Hilfe – Tipps von Betroffenen“ der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wird von den jungen Patienten sowie von den Medizinern sehr gut angenommen. Seit Oktober 2016 haben inzwischen 4.498 Kliniken, fachmedizinische Praxen, sozialmedizinische und andere Beratungsstellen, Vereine und andere Organisationen das achtseitige Faltblatt von der Stiftung bereits zugesandt bekommen. Auch sehr viele Patienten bestellten es und legten es unter anderem in Praxen aus.

Das Feedback freut und motiviert alle Initiatoren des Stiftungsprojekts. Ärzte wie auch Patienten sind von Inhalt und Form begeistert und äußern das auch: Ich habe das Faltblatt gesehen und bestelle es sehr gern für unsere onkologische Ambulanz. Die Infos sind großartig zusammengestellt und würden sicher auch unseren jungen Erwachsenen und Jugendlichen helfen“, erklärt eine Onkologin und Kinderärztin aus Nordrhein-Westphalen. „Ich schreibe selten Fanpost, aber ich habe gerade bei der Nachsorge zufällig Ihre Broschüre ‚Jung & Krebs – Erste Hilfe‘ entdeckt und bin total begeistert!“ oder „Das wäre mir eine unglaubliche Hilfe gewesen. GROSSARTIG!“, schrieben zwei Patientinnen an die Stiftung.

Über 130.000 Faltblätter mit Ratschlägen und Tipps zum Umgang mit Familie und Freunden, dem behandelnden Arzt oder auch dem Arbeitgeber direkt nach der Diagnosestellung sind nun bei den jungen Krebspatienten oder liegen in den Praxen und Kliniken aus.

Um die jungen Menschen, die Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs erkranken, und ihre behandelnden Ärzte so effektiv wie möglich zu erreichen, hat die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs mit den Bundesverbänden verschiedener Fachmediziner eng kooperiert. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. und Stifterin der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, der Bundesverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland – BNHO e. V., der Bundesverband deutscher Pathologen e. V., der Bundesverband der Niedergelassenen Gynäkologen und Onkologen in Deutschland e. V., der IQUO - Interessenverband zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e. V. und andere hatten sich bereit erklärt, ihren Mitgliedern das neue Stiftungsprojekt vorzustellen und ihnen die Faltblätter zu senden.

Das war eine große Hilfe, trotzdem sind die Kosten für den Versand und Druck sehr einschneidend für die Stiftung. Die Arbeit der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wird ausschließlich über Spenden finanziert.

Weitere Informationen sowie Video-Clips mit den Tipps und Statements junger Betroffener finden Sie auf der Projektseite.

(Die im Text verwendete Genderform vertritt beide Geschlechter.)